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... groundmovement - Erdarbeiten zur Kostenreduktion!
 
Mit (sehr) wenigen Ausnhamen gibt es wohl kaum ein Snowpark-Areal, das von "Natur aus" perfekt ist. Oft ist ein Snowpark im Sommer nichts anderes als ein von Furchen und Löchern durchfrästes und mit Felsbrocken "ausgestattetes" Stück Berg. Manchmal hängen Snowparkgelände nach einer oder beiden Seiten weg, oder das Gelände ist generell zu steil, etc... Viele dieser Probleme kann man mit ausreichend (Kunst)Schnee beseitigen - manche nicht. Was Erdarbeiten betrifft, so muss demnach unterschieden werden:
 
Erdarbeiten zur Erschließung eines Areals
Manche Gelände müssen schon bearbeitet werden, um sie überhaupt grundsätzlich nutzen zu können. Größere Felsen müssen z.B. beseitigt werden, bevor - auch bei viel Schnee - überhaupt eine Maschine in das Areal hineinfahren kann. Es ist natürlich eher selten, dass ein Areal ausgewählt wird, welches einen solchen Aufwand schon zum Start notwendig macht. Es kann aber - gerade bei Platzmangel (Pistenfläche, etc.) - gute Gründe dafür geben.

Erdarbeiten zur Optimierung eines Areals

Diese werden wesentlich häufiger durchgeführt und wenn im Zusammenhang mit Snowparks von Erdformen oder Erdarbeiten gesprochen wird, so sind meistens implizit solche Optimierungsarbeiten gemeint: Das Begradigen von hängenden Bereichen, das Aufschütten von Lande- und Spunghügeln, das Graben einer Superpipe-Form, etc.. Bei den meisten Snowpark-Projekten sind in der ersten Saison keine Optimierungsarbeiten vorgesehen – und das ist auch vernünftig: Das gewählte Areal soll sich vor dem Beginn von Erdarbeiten in der Praxis bewähren. Wenn Erdformen in Folge-Saisonen möglich sind und sich ein funktionierender Snowpark etabliert hat, sollte eine Umsetzung aber unbedingt angedacht werden. Der Hauptgrund, Optimierungsarbeiten durchzuführen, liegt in der damit einhergehenden Kostenreduktion und der Möglichkeit eines saisonal früheren Starts!

Früherer Start - längere Saison

Wirklich große Snowparks ohne Erdformen öffnen oft erst Ende Jänner wirklich alle Bereiche. Bei Snowparks mittlerer Größe kann man mit dem Start ein paar Wochen früher dran sein, aber das Weihnachtsgeschäft läuft in den meisten Fällen ohne Snowpark ab. Gute Erdformen machen einen wesentlich früheren Saisonstart möglich. Bei ausreichend Kunstschneeeinsatz kann ein Snowpark seine wichtigsten Bereiche bereits vor Weihnachten öffnen. Dies führt zu einer beachtlichen Verlängerung der Saison/Betriebszeit und der Snowpark hat auch wirtschaftlich eine deutlich bessere Bilanz.

Kostenreduktion durch weniger Kunstschneebedarf
Gute Erdformen reduzieren - im Falle eines mittleren bis großen (aber nicht extragroßen) Snowparks - die Kosten für Kunstschnee um mehr als EUR 50.000,00 pro Saison (Annahme durchschnittlicher Kunstschneekosten in Österreich: EUR 2,10/m³).
 
Kostenreduktion durch weniger Maschinenstunden
Auf gleiche Zeitspannen hin betrachtet, bringen Erdformen eine deutliche Ersparnis, was die aufgewandten Maschinenstunden betrifft. Allerdings - und dies ist, wie bereits erwähnt, äußerst positiv - verlängern Erdformen die Saison eines Snowparks, weswegen sich die Ersparnis unterm Strich etwas abgeschwächt ausdrückt. Fazit ist aber, dass gute Erdformen zu einer Ersparnis bei Machinenstunden führen, trotzdem sie die Saison deutlich verlängern.

Das Team von QParks ist auf die Planung und Durchführung von Erdarbeiten spezialisiert. Es wird vermessen, Pläne werden angefertigt und die Arbeiten vor Ort überwacht bzw. geleitet. Ein Beispiel: Zusammen mit den Bergbahnen Silvretta Nova wurden im Sommer 2006 die umfangreichsten Erdarbeiten begonnen, die jemals in Österreich in Zusammenhang mit einem Snowpark durchgeführt wurden (siehe auch Foto oben). Die Arbeiten werden voraussichtlich im Laufe des Sommers 2007 abgeschlossen.