Snowpark Gstaad, 07.02.201307.02.2013
Von unserer Mediencrew begleitet, vergnügten sich einige Rider letzte Woche im Snowpark Gstaad. Nach einem shred-reichen Tag, wollten wir von Parkdesigner Stefan Morocutti wissen, was es alles braucht um einen Park zu bauen, und von der Crew, was sie vom Park hält! Zudem zeugen die Clips und Bilder von einem perfekten Tag im Park!
Letzten Freitag musste die Sonne zuerst überredet werden, aber als sie schliesslich die Rider auf der Jibline rocken sah, wollte sie dem wilden Treiben auf der anschliessenden Kicker-Session auch beiwohnen. Diesmal haben wir uns Parkdesigner Stefan Morocutti, den Freeskier Nico Höckel und den Filmer Mitja Legat geschnappt, um zu erfahren, wie es ist, einen Park aus dem Nichts zu stampfen und was alles im Park benötigt wird um einen tollen Tag zu erleben!
Steff, einen Park zu bauen, das erfordert viel Schweiss und gute Planung, oder?
Definitiv! Zuerst wird alles auf Papier geplant, jedoch sieht die Realität dann meistens etwas anders aus. Vor Ort muss man zum Beispiel auf Gefälle, Fluss der Lines, Richtungen, Schwierigkeiten und Abwechslung achten. Im Snowpark Gstaad ist die Jib Line speziell, da sie zweimal um die Kurve geht, aber dank der richtigen Planung und guter Umsetzung stört das beim Fahren gar nicht.
Klingt nach viel Arbeit…Hast du dann überhaupt Zeit den Park selber zu shredden?
Wir brauchen pro Tag mindestens 3 Bullystunden, wobei hier die Korrekturen und Änderungen noch nicht inbegriffen sind. Anschliessend noch weitere 3 Stunden Feinarbeit bei den Take-Offs, Chill-Area und so weiter. Aber zum Glück bleibt mir immer genügend Zeit um selber zu shredden, das ist das Wunderbare an meinem Job!
Vom Protagonisten des Parkbaus zum Protagonisten des Shootings… Nico, du bist ein begeisterter Freeskier, fährst an Contests mit und gleichzeitig bist du Trainer des Berner Oberland Freeski Kaders. Was macht für dich generell einen guten Park aus?
Das Wichtigste ist, dass er jeden Tag geshaped wird. Das kann man vom Snowpark Gstaad behaupten, sogar wenn es die ganze Nacht geschneit hat! Alles andere ist zweitrangig, aber meinen perfekten Park würde ich mit einer Jib-Area, einer Chill-Area mit Musik und BBQ, sowie einer Kickerline versehen, wo ich meine Switch 7ner und 5er drehen kann!
Da kommt der Snowpark Gstaad an deinen Traumpark ja ziemlich nahe heran, oder?
Der Snowpark Gstaad ist mit 420m Länge nicht der grösste Park, aber er bietet alles, was man braucht! Ob man gelegentlich auf den Brettern steht oder jeden Tag durch den Park heizt, er hat für jeden etwas. Und damit keine Monotonie aufkommt, wird die Jib Line immer ein wenig abgeändert und mit neuen Obstacles versehen!
…zum Profi mit der Filmkamera … Mitja, du filmst bereits seit mehreren Jahren und kommst viel herum, was denkst du ist am Snowpark Gstaad so speziell?
Zuallererst will ich sagen, dass dieser Shooting Tag der beste dieser Saison war. Das Licht war super, die Shapecrew gut eingespielt und motiviert, sodass wirklich alles perfekt über die Bühne ging. Der Snowpark Gstaad hat lange und sehr kreative Lines, welche immer etwas verändert werden. Das ist ziemlich cool!
Wer bis jetzt keine Zeit hatte, diesen verspielten und kreativen Snowpark zu besuchen, der sollte dies unbedingt nachholen. Die Clips, sowie die Fotogallery bestätigen, dass der Spass im Snowpark Gstaad an vorderster Front steht! Die neusten Infos und Updates zum Park und vieles mehr findet ihr auf der Gstaad Parkwebsite und der dazugehörigen Facebook Fanpage! Enjoy!