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Auf Tour mit Roland Winkler
Pistengerätfahrer und Regionalleiter der Shape Academy
02.01.2019

Dunkelheit. Arktische Kälte. Einsamkeit. Klingt nach dem Plot für einen Horrorfilm der Kategorie Psychothriller, richtig? Falsch! Das ist das tägliche Leben unserer Pistengerätfahrer, allen voran unser Chef-Maschinenfahrer Roland Winkler. Was ihn antreibt, was die Arbeit in der Shape Academy so besonders macht und warum er die Zeit in der Schneekatze so schätzt, erfahrt ihr hier.

Der Head of Snowcats der Shape Academy hat mittlerweile seit über 10 Jahren sein winterliches Büro zwischen Schneeschild und Fräse eingerichtet und Gespräche über seinen Arbeitsplatz bringen seine Augen nach wie vor zum Leuchten. „Mich hat das alles eigentlich schon immer fasziniert. Und irgendwann ist es dann zum Beruf beziehungsweise zur Berufung geworden“, erinnert sich Roli an den Beginn seiner Karriere. Ich identifiziere mich mit dem Beruf und die Liebe zu den Bergen wird immer größer, wenn man so wie ich mit der Natur arbeitet.

Diese Saison arbeitet er zum 4. Mal als Regionalleiter und verantwortlicher Pistengerätfahrer für die Shape Academy. Begonnen hat Roli als gebürtiger Ennstaler seine Karriere im Pistengerät auf der Schladminger Planai, wo er als jüngster Maschinenfahrer mit dem Superpark Planai betraut wurde. Weil er sich nach einem Tapetenwechsel sehnte, startete er bald bei QParks, der Firma, aus der sich die Shape Academy herausentwickelte. Über QParks kam er 3 Saisonen nach Mayrhofen, wo er mit dem Penken Park einen DER Hotspots des Europäischen Freestyles formen durfte.

Roli, der selbst keinen Freestyle-Hintergrund mitbrachte, hatte das Glück, in seinen ersten Jahren im Superpark Planai von einem sehr guten Parkdesigner lernen zu können. „Andi Röck hat mir extrem viel beigebracht was Kicker und andere Features betrifft. Und im Gegenzug brachte ich ihm das Pistengerätfahren bei“, erzählt er. Und das ist laut ihm auch der Idealfall in einem großen Team. Denn seiner Meinung nach braucht es sowohl Fahrer mit einem starken Freestyle-Hintergrund als auch richtige Technikprofis, die es schaffen alles aus der Maschine herauszuholen.

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Spezieller Job, spezielles Flair

„Man baut schon eine Art Verbindung mit der Maschine auf.“ Und das ist gut so. Denn wenn Roli Winkler an einem normalen Arbeitstag nach Pistenschluss seinen Dienst antritt, dann muss jede Bewegung des Joysticks sitzen. „Am Anfang besprechen wir im Team, ob wir Features umbauen, einen normalen Reshape machen oder die Anlage sonst irgendwie optimieren. Zu diesem Zeitpunkt sind immer einige Leute dabei und es ist etwas stressig.“ „Wenn die Kollegen losstarten, und ich mich in die Maschine setze, dann wird plötzlich alles ruhig und entspannt. Ich lege eine gute Playlist ins Soundsystem des BISON X und genieße das Flair in der Maschine“, schwärmt der passionierte Schneekatzenfahrer. Doch er gibt auch zu: „Man muss schon der richtige Typ dafür sein. Also man muss es schon mögen, in der Nacht stundenlang allein in der Maschine zu sitzen.“  Roli Winkler ist der richtige Typ: „Wenn es läuft, genieße ich jede Sekunde davon!

Voller Leidenschaft erzählt er von den besonderen Augenblicken und dem Feeling am Berg: „Wenn man die Nacht durchfährt im Sturm und es in den Morgenstunden aufklart und sich vor einem bei Sonnenschein eine wunderschöne Winterlandschaft ausbreitet ist das wirklich ein einzigartiger Moment. Ich halte da manchmal einfach kurz inne und bin dankbar, dass ich diesen Moment jetzt erleben kann.

Natur vs. Technik

Es sind aber nicht nur die fast schon kitschigen Momente am Berg, die für Roli die Arbeit in der Shape Academy so spannend machen. Als erklärter Maschinenfreak haben es ihm vor allem die Maschinen von PRINOTH angetan, allen voran die Parkmaschine BISON X. Und als oberster Pistengerätfahrer der Shape Academy, die eine Kooperation mit PRINOTH verbindet, hat er die Möglichkeit, mit seinem qualifizierten Feedback die nächste Generation der Maschine mitzuentwickeln. „Wir sind immer am neuesten Stand am Maschinensektor und sehen als Erste, wo der Weg bei PRINOTH hingeht. Das ist wirklich spannend, vor allem, wenn man eigene Erfahrungen einbringen kann.“ Natürlich profitiert auch PRINOTH vom gesammelten Know-how der Shape Academy und Roli freut sich über diese Möglichkeiten: „Die Kooperation ist auch für die fahrerische Weiterentwicklung unserer Maschinisten super. Am Stilfser Joch testet PRINOTH seine Maschinen und durch die Kooperation können wir dort jetzt die Skills neuer Fahrer überprüfen.“

Abwechslungsreicher Alltag

Es sind die einzigartigen Momente am Berg, die Rolis Beruf zur Berufung machen. In seiner Rolle als Regionalleiter ist er jedoch nicht nur als Pistengerätfahrer beim Aufbau von QParks, Funslopes oder Funcross beteiligt. Im Herbst kümmert er sich um die Maschinenübernahmen in den Gebieten, in denen PRINOTH neue Leihmaschinen zur Verfügung stellt. „Wenn in einem Gebiet ein PRINOTH BISON X angeliefert wird, bauen wir den zusammen und beginnen dann normalerweise sofort mit der Arbeit am Berg“, schildert Roli seinen Saisonstart.

 

 „Bis Jänner bin ich dann durchgehend in der Maschine im Aufbau unterschiedlicher Anlagen in verschiedenen Gebieten tätig. Dann kommen Schulungen von Fahrern und Qualitätskontrollen. Bis zum Ende der Saison bin ich mit diesen Dingen beschäftigt, löse andere Fahrer ab, oder helfe aus, wenn in einem Gebiet große Mengen Neuschnee fallen.“ Abgesehen davon ist Roli stets für Spezialaufträge bereit, wenn die Situation in einem Gebiet spontan ein besonderes Feature zulässt. Und wenn die Tage wieder länger werden und die Saison erfolgreich beendet wurde, kümmert sich Roli um die Planung für das nächste Jahr, etwaige Neubesetzungen und Mitarbeitertests.

Dann gilt es, die Zeit der kurzen Nächte und warmen Temperaturen zu überbrücken, bis es für den Helden der Nacht wieder in sein natürliches Habitat geht: In die dunklen Hänge der gefrorenen Alpen, bewaffnet mit einem BISON X von PRINOTH.

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